Ökologischer Tourismus | Definition

Ökologischer Tourismus oder auch Öko-Tourismus ist ein Begriff der in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA entstand. Öko-Tourismus meint damit eine ökologisch sinnvollen und bedachten Urlaub zu verbringen.

Dazu zählt aber in der Regel nicht die An- und Abreise, was in vielen Fällen das Flugzeug ist und sich in aller Regel auch kaum verhindern lässt. Aber neben dem ökologischen Hintergrund stehen beim Ökologischen Tourismus auch die Rücksichtnahme der angesiedelten Menschen.

Unterschiedliche Vorstellungen innerhalb des Begriffes “Öko-Tourismus” | Ökologischer Tourismus

Einige Definitionen sprechen von einem Urlaub in unberührter Natur und meist mitten in einem Naturschutzgebiet. Diese Eco-Lodges gibt es weltweit. Durch eine erweiterte Definition wurde der Öko-Tourismus als eine Reise, die zwar in naturnahe Gebiete führen, jedoch stets zum Wohlergehen der Bevölkerung und der Umwelt führt, definiert.

Bundesamt für Naturschutz | Definition des Ökologischen Tourismus

Auf Bundesebene definiert man den Öko-Tourismus als gesteigerte Form des umweltverträglichen Tourismus aus den 1990ern. Die Besonderheit der bundesdeutschen Definitioin des Öko-Tourismus bezieht sich auf die Ökosysteme, die neben dem Pflanzen- und Tierschutz die Umwelt als Ganzes darstellen.

Nach einem Zusatz der GTZ ist Öko-Tourismus darüber hinaus als Urlaub in einem Naturschutzgebiet zu sehen.

Die ersten Urlaubsgebiete die ökologischer Natur waren, befanden sich in Namibia. Dort begann die Pionierarbeit des nachhaltigen Tourismus bereits in den 1990ern.

Der Ökologische Tourismus wird der Definition zu Folge, als Überbegriff genutzt der neben Nachhaltigem Tourismus existiert und folgende Aspekte impliziert:

  • Tourismus im Wissenschaftlichen Bereich, zum Beispiel auch Geo-Tourismus
  • Tierbeobachten (In wie weit Jagd und Safari dazu zählt ist weitgehendst Umstritten)
  • Naturfotografie
  • Wander- und Backpacking Tourismus

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